Prof. Dr. Sebastian Robert

Prof. Dr. Sebastian Robert

Vita und Tätigkeitsbereich von Prof. Dr. Sebastian Robert

Sebastian Robert ist Professor für Digital Health und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen an der TH Rosenheim

Werdegang von Prof. Dr. Sebastian Robert

  • 2006-2012 Studium der Wirtschaftsinformatik in Münster, Osnabrück und Halifax (Kanada)
  • 2012-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Controlling, Universität Osnabrück; Promotion zur Informationsverarbeitung in Prognosen in
  • 2015-2021 Fraunhofer-Institut IOSB, Karlsruhe, ab 2018 Leiter der Forschungsgruppe Decision Support Systems
  • Seit 2021 Professor für IT- und Datenmanagement im Gesundheitswesen, TH Rosenheim
  • Seit 2024 Schwerpunktprofessur für Digital Health und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen, TH Rosenheim
  • Mitglied der Fachgruppe Digital Health der Gesellschaft für Informatik, der GMDS-AG Entscheidungsunterstützung im Gesundheitswesen

Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik promovierte Sebastian Robert an der Universität Osnabrück zur Frage, wie Menschen Informationen in Prognosen verarbeiten – ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der GFFW. Am Fraunhofer-Institut IOSB in Karlsruhe leitete er anschließend die Forschungsgruppe Decision Support Systems und entwickelte klinische Entscheidungsunterstützungssysteme, unter anderem für die Diagnostik und Therapieplanung in der Onkologie. Seit 2021 lehrt und forscht er an der Technischen Hochschule Rosenheim in gesundheits- und versorgungswissenschaftlichen Studiengängen.

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der klinischen Entscheidungsunterstützung, in erklärbarer Künstlicher Intelligenz und Mensch-KI-Interaktion sowie in der Nutzung von Versorgungs- und Registerdaten für Forschung und Praxis. Er ist zertifizierter Data Scientist, Fachgutachter für zahlreiche internationale Fachzeitschriften und Konferenzen und Vorsitzender der Prüfungskommission im Masterstudiengang Versorgungsforschung und -management. Ein besonderes Anliegen ist ihm der Transfer digitaler Methoden in die konkrete Versorgungspraxis – und die Vermittlung digitaler Kompetenzen an die nächste Generation von Fach- und Führungskräften im Gesundheitswesen.